Der unabhängige Bettdecken Test – wir haben für Sie verglichen

 

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f.a.n. Frankenstolz Duo-Steppbett KansasProcave Micro-Comfort SommerdeckeAmazonBasics Steppdecke, MikrofaserBadenia Steppbett Irisette Kamel DuoBöhmerwald Wildseiden LeichtsteppbettBadenia Bettcomfort 4-Jahreszeiten-Steppbett MicroThermo
Bettdecken im VergleichProcave Sommerdeckef.a.n. Duo-Steppbett AmazonBasics SteppdeckeBadenia IrisetteBadenia Micro ThermoBöhmerwald Leichtsteppbett
Testnote
Waschen (60°)Ja
Waschen (90°)
für Trockner
für Allergiker
Öko-Tex-Standard
Temperatur-ausgleichend
Feuchtigkeits-ausgleichend
FüllmaterialKochfeste Hohlfasersilikonisierte HohlfaserMikrofaser-PolyesterPolyester-Hohlfaser4-LochfaserTussahseide
Füllgewicht (g)4001150n/a1800500 + 900750
JahreszeitSommerganzjährigganzjährigganzjährigganzjährigSommer
Maße (cm)135 x 200135 x 200155 x 220155 x 220155 x 220135 x 200
andere Maße?
BesonderheitenQuadratsteppungseparate Steppunginkl. TascheKamelhaarfüllungHightec-MarkenhohlfaserOval-Steppung
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Bettdecken – Jeder liebt sie, jeder braucht sie.

Doch welche Bettdecken liegen im Vergleich um Komfort, Wohlfühlatmosphäre und hygienischem Aspekt vorn?
Welche Bettdecke passt zu Ihren Bedürfnissen?
Da ein Mensch im Durchschnitt ein Drittel seines Lebens im Bett verbringt und wir ungefähr 24 Jahre unseres gesamten Lebens verschlafen, sind diese eben genannten Fragen von massiver Bedeutung für unser persönliches Wohlbefinden.

Wer einen gesunden Schlaf hat, der lebt gesund.

Schlechter Komfort kann zu Schlaflosigkeit führen und somit unser psychisches Nervensystem extrem belasten, die Leistungsfähigkeit sinkt und die Antriebslosigkeit steigt.
Wer kein Schlafzimmer hat, in dem er sich wohlfühlt und dort die Möglichkeit hat, sich vom Alltagsstress zu entspannen, ist unausgeglichener und gereizter, belegen Studien.

Ist es im Sommer warm, oder gar heiß, schwitzen wir schnell unter unserer dicken Daunendecke, ist es im Winter kalt, frieren wir mit unserer dünnen Baumwolldecke.

Während des Schlafprozesses, versetzt sich unser Körper in eine Art Ruhezustand, unser Energiestoffwechsel verlangsamt sich – dadurch frieren wir schneller.
Umso wichtiger ist es, dass unsere Decke uns schützt und die Aufgaben übernimmt, die unser Körper tagsüber von alleine regelt.

Bei der Auswahl unserer Bettdecke müssen wir unsere Voraussetzungen bedenken:
Haben wir einen beheizten Raum, mögen wir es wärmer oder kälter?
Entscheidend hierbei sind außerdem die Wärmekategorien, die wir für die jeweiligen Jahreszeiten beachten sollten.

Weitere Fragen bei einem Bettdecken Test lauten:
Und welche Füllung ist die richtige?
Daune, Naturhaar oder doch Synthetik?
Und was mache ich, wenn ich Allergiker bin?
Habe ich dann angemessene Alternativen?
Lohnt es sich überhaupt, eine teure Bettdecke zu kaufen, oder wird sie sich bei ordentlicher Pflege doch einige Zeit halten?

Im folgenden Artikel werden alle wichtigen Themen und Fragen rund um einen Bettdecken Test erläutert und beantwortet.
Beinhaltend z.B., worauf Sie beim Kauf zu achten haben, wie Sie das jeweilige Produkt dem Material gerecht pflegen, welche verschiedenen Bettdeckentypen existieren und was sie voneinander unterscheidet, sowie einige andere Gesichtspunkte u.a. Bettdecken Tests.

Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeine Fragen zum Thema

1.1. Worauf sollten Sie beim Kauf einer Bettdecke besonders achten?

1.2. Was muss man beim Waschen einer Bettdecke beachten?

1.2.1 Wann und wie oft muss man eine Bettdecke waschen?

1.3. Wie lagert man eine Bettdecke am besten?

1.4. Wie und wie oft muss man eine Bettdecke lüften?

1.5. Welche Lebensdauer haben Bettdecken im Durchschnitt?

1.6. Welche Standardgrößen von Bettdecken gibt es?

2. Bettdeckentypen

3. Jahreszeiten-Bettdeckentypen

4. Füllungen

4.1. Die natürlichen Füllungen

4.2. Die synthetischen Füllungen

5. Fazit

1. Allgemeine Fragen zum Thema

1.1 Worauf sollten Sie beim Kauf einer Bettdecke besonders achten?

Beim Kauf einer Bettdecke sollten Sie vor allem im Hinterkopf behalten, dass Sie für einen entspannten Schlaf, die angemessene Temperatur unter der Bettdecke benötigen.
Je nach Person, ist diese Temperatur individuell unterschiedlich.
Person A liegt neben Person B und schwitzt unter der Decke, während Person B am ganzen Körper friert.
Werden Sie sich vor dem Kauf einer Bettdecke klar darüber, welcher Temperatur-Typ Sie sind und ob Sie den Raum (ggf. das Schlafzimmer) im Winter mit einer Heizung wärmen, oder ob die Heizung, die bereits für eine füllende Raumwärme sorgt, bei Ihnen unbenutzt bleibt.
Entscheiden Sie ggf. mit Ihrem Partner über getrennte Bettdecken, damit jeder seine, zu den eigenen Ansprüchen passende, Decke besitzt.
Neben dem Gesichtspunkt der Temperaturregelung gelten die Aufnahme und Abgabe von Feuchtigkeit als unabdingbare Kriterien beim Kauf einer Bettdecke.
Der menschliche Körper verliert nachts einige Milliliter Flüssigkeit, die die Bettdecke unwillkürlich aufnehmen muss.
Die Verarbeitung der Decke muss also so gut sein, dass der Stoff diese ständig im Wechsel stehende Aufgabe bewältigen kann.
Werden Sie sich bewusst, welche Bettdeckenfüllung für Sie am besten geeignet ist und wählen Sie eine Deckengröße, die Ihren Körpermaßen und der Größe Ihres Bettes, entspricht.
Beachten Sie dabei, die für Allergiker geeigneten Füllungen, falls bei Ihnen die Möglichkeit einer allergischen Reaktion bestehen könnte.
Überprüfen Sie beim Kauf/vor dem Kauf das Füllvolumen der Daune, sollten Sie sich z.B. für eine Daunenbettdecke entscheiden. Denn: Je mehr Füllvolumen, desto besser die Isolation/die Wärme unter der Decke.
Finden Sie eine gute Umhüllung für Ihre Bettdecke, am besten eine aus Baumwolle von mind. Nm70, da dieses Material für eine angenehme Feuchtigkeitstransport sorgt und die Hülle dann dick und fest genug sitzt, ohne dass die Daunen verrutschen können.
Für Allergiker können außer der passenden Bettdecke auch zusätzliche Allergiebezüge helfen.
Scheuen Sie nicht vor dieser Kombination, schließlich verbringen Sie und ggf. Ihre Kinder/Enkelkinder zwischen sechs bis zehn Stunden im Schlafzimmer, unter der Bettdecke.
Wenn die Bezüge schadstofffrei, mit dem RWTÜV Siegel, gekennzeichnet sind, können Sie guten Gewissens zugreifen und sich sicher sein, dass diese Umhüllung Sie und Ihre Kinder vor Hausstaub, Milben und Pollen schützen wird.

1.2. Was muss man beim Waschen einer Bettdecke beachten?

Bei diesem Vorgang sollten Sie immer die Empfehlungen des Herstellers beachten, um Schäden vorzubeugen und Verklumpungen zu vermeiden.
Beim Waschen gilt es auf einige, weitere Komponenten zu achten.
Wählen Sie das zur Bettdecke passende Waschmittel – für die Daunenbettdecke z.B. das Daunenwaschmittel oder Feinwaschmittel. Nutzen Sie dafür das Feinwaschprogramm und füllen Sie die Wäschetrommel niemals komplett, damit die Decke und andere Wäsche sich während des Vorganges bewegen können.
Eine niedrige Temperatur von ungefähr 30°C – 40°C eignet sich am besten zum Waschen.
Nach dem Waschen sollte die als Beispiel genannte Daunenbettdecke/Federbettdecke unbedingt getrocknet werden – ein Trockner wäre hilfreich, damit die Füllung luftig und ohne Verklumpung zurückbleibt.

1.2.1. Wann und wie oft muss man eine Bettdecke waschen?

Das wichtigste Kriterium, das es zu beachten gilt, ist sicherlich die Füllung der Bettdecke.
Einige der Füllungen darf man auf keinen Fall waschen (z.B. Tierhaarfüllungen), andere sind für den Gebrauch der Waschmaschine, seit einigen technischen Fortschritten, gut geeignet.
Bei einem Daunenbettentest zeigte sich, dass der zu betreibende Pflegeaufwand für diese Bettdecke, bei regelmäßigem Lüften und Aufschütteln, sehr gering gehalten wird.
Die Füllung bleibt durch eben Genanntes sehr locker und bedarf im eigentlichen Sinne keines Waschganges.
Achten Sie bei dieser Pflege unbedingt auf die äußeren Wettereinwirkungen, vor allem Regenkontakt, Nässe, klamme, feuchte Luft und zu heiße Sonneneinstrahlung, inklusive Hitze sollten unbedingt vermieden werden.
Sobald sich die Bettdecke zu sehr erhitzt, entzieht die Sonne den Daunen ihre Feuchtigkeit und sorgt, daraus resultierend, womöglich für einen unbequemen, unruhigen Schlaf.
Gleiche Behandlung gilt für Federbettdecken.
Beide eben genannten können allerdings – je nach Hersteller – mittlerweile auch zum Waschen in die Waschmaschine gegeben werden.

Als Fazit kann gesagt werden, dass z.B. Daunenbettdecken und Federbettdecken bei regelmäßiger Pflege (Lüften und Aufschütteln) nicht unbedingt gewaschen werden müssen.
Zeigen sich jedoch oberflächlich auffällige Gebrauchsspuren (z.B. Flecken oder andere Verschmutzungen), sollte auf den Waschvorgang zurückgegriffen werden.
Je nach Bedarf kann die Decke einmal monatlich, bis zu einer Zeitspanne zwischen allen vier bis sechs Wochen gewaschen werden.
Ein Geheimtipp für den Vorgang des Trocknens, wäre ein bis zwei Tennisbälle mit in den Trockner zu geben – durch diese wird die Füllung der Bettdecke luftiger und bauschiger.

1.3. Wie lagert man eine Bettdecke am besten?

Für eine hygienische Lagerung sollten Sie unbedingt die Verwendung von Plastikbeuteln als Umhüllung vermeiden!
Greifen Sie vorzugsweise zu Taschen aus Baumwolle, um eine hygienische Lagerung zu ermöglichen.
Bei Lagerung in Plastiksäcken könnte im Beutel Kondenswasser gebildet werden, welches die Füllung und den Bezug schädigen kann. Im schlimmsten Fall könnte die Füllung (egal ob Baumwolle, Daunen oder Federn) Schimmel ansetzen, von Milben und anderen Schädlingen befallen werden und ein weiterer Gebrauch der Bettdecke wäre somit unmöglich und eine neue müsste gekauft werden.
Nutzen Sie also vorrangig Baumwolle und achten Sie darauf, dass die Bettdecke in der Verhüllung „Luft zum Atmen“ hat, ohne zu eng in den Sack gedrückt zu werden.
Diese Methode kann Verschmutzungen oder Befall von Schädlingen und Schimmel vorbeugen.

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Eine klimatisch trockene, äußere Umgebung, wäre für die Lagerung der Decke ideal.
Starke Sonneneinstrahlung oder Schwankungen der Temperatur hingegen, könnten die Bettdecke außen und die Füllung im Inneren, schädigen.
Vor allem Kamelhaarfüllungen und Kaschmirfüllungen sind dann für den Befall von Schädlingen (Motten, Milben) bedroht.
Achten Sie deshalb auf die konstante Raumtemperatur und eine Lagerung in dunklerer Umgebung.
Geeignet dafür sind u.a. Flurschränke.

1.4. Wie und wie oft muss man eine Bettdecke lüften?

Im Regelfalle sollte eine Bettdecke, wenn möglich, mehrmals in der Woche bis täglich gelüftet werden. Insbesondere wegen der bereits angesprochenen Feuchtigkeitsabgabe des menschlichen Körpers in der Nacht, sollte die Bettdecke idealer Weise täglich nach dem morgendlichen Aufstehen gelüftet werden oder einfach bevor Sie ins Bett gehen, eine halbe Stunde.

Einige Füllungen können nicht gewaschen werden (z.B. Tierhaarfüllung), weshalb es wichtig ist, gerade diese so oft wie möglich zu lüften.
Wechseln Sie dazukommend regelmäßig den Bettdeckenbezug und schütteln Sie die Bettdecke beim Lüften (bei offenem Fenster oder aus dem Fenster hängend) mehrfach wiederholt auf, damit keine Verklumpungen entstehen.

1.5. Welche Lebensdauer haben Bettdecken im Durchschnitt?

Im Bettdecken Vergleich der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2007 zeigte sich, dass Bettdecken eine durchschnittliche Lebensdauer von 8-10 Jahren aufweisen, sie jedoch nach bereits 5 Jahren und einer Nutzungsdauer von rund 15.000 Stunden gewechselt werden können.
Allgemein hängt die Lebensdauer natürlich von unterschiedlichen Faktoren ab: Wie intensiv wird die Decke genutzt, wie intensiv wird sie gepflegt, usw.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann über die Bettdecke einen schützenden Bezug streifen, um die Lebensdauer zu verlängern.
Wenn Sie eine Hülle aus Baumwolle wählen, achten Sie darauf, dass diese eine hohe Fadendichte aufweist, um die Daunen schützen zu können.
Wenn Sie bereit sind, für ein Inlett ein wenig mehr zu bezahlen, erhalten Sie hochwertige Verarbeitungen, die sogar hygroskopisch Feuchtigkeit aufnehmen können, atmungsaktiv sind und ein Schlafklima in Wohlfühlatmosphäre garantieren.

1.6. Welche Standardgrößen von Bettdecken gibt es?

Wichtig ist, dass die Größe der Bettdecke zu Ihrer Körpergröße und der Größe Ihres Bettes passt.
In Deutschland liegen die ausgeschriebenen Standardgrößen für zwei Personen und einem Doppelbett bei 200x200cm und für eine einzelne Person bei 135x200cm als Bettdecken Testsieger.
Bei diesem Vergleich sollte man vor allem beachten, ob das Paar sich für getrennte oder eine gemeinsame Bettdecke entscheidet.
Beeinflussend hierbei ist, wie bereits genannt, oft das unterschiedliche Temperaturempfinden von Mann und Frau.
Andere Standardmaße sind außerdem:
Für Babys gelten die Maße 80 x 80cm, für Kleinkinder 100 x 135cm, normale Standardmaße, wie bereits aufgezählt sind 135 x 200cm, 140 x 200cm und 200 x 200cm (Doppelbett).
Für breiter ausfallende Doppelbetten wird auch gern das Maß 240 x 220cm, verwendet.
In den letzten Jahren haben sich in Deutschland auch sogenannte „Komfortmaße“ durchgesetzt, die mehr Platz für den Körper unter der Decke bieten.
Als ein beliebtes Maß wurde das 155x220cm – Maß genannt. Die ausfächernde Breite sorgt dafür, dass der Rücken in der Nacht nicht auskühlt und die Länge verhindert kalte Füße.
Diese Größe eignet sich, hinzukommend, sehr gut für Menschen ab einer Körpergröße von über 1,80m.
Andere Komfortgrößen sind z.B. die Bettdecken mit Maßen von 155x200cm, 135x220cm und die mit Maßen von 200x220cm.

Um eine ideale Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, sollten Sie auch die Größe der Kissen, auf Ihre Bettdecke und Ihren Bettbezug abstimmen.
Die gängigen Maße für Standardkopfkissen bewegen sich ungefähr bei 80 x 80 Zentimetern.

2. Bettdeckentypen

Um die eben betrachteten Kriterien näher zu beleuchten, ist es wichtig, die verschiedenen Bettdeckentypen unter die Lupe zu nehmen.
Die Daunenbettdecke haben wir bereits im Daunenbettdecken Test im Hinblick auf die Pflege expliziter betrachtet, nun kommen wir zu einem expliziten Vergleich mit den anderen Bettdeckentypen.
Die jeweiligen Vorteile und Nachteile werden nachfolgend aufgezählt und miteinander verglichen.

Die Kamelhaar-Bettdecke gehört zur Kategorie der Naturfaser-Bettdecken und ist im Gegensatz zur Daunenbettdecke oder Federbettdecke erst in den letzten Jahren stark im Kommen.
Da die Temperatur bei der letztendlichen Entscheidung für oder gegen einen Bettdeckentyp eine wichtige Rolle spielt, ist es gut zu wissen, dass Kamelhaar-Bettdecken einen breiten Temperaturbereich ausgleichen können. Die Haare stammen hauptsächlich von afrikanischen oder asiatischen Kamelen, da diese jährlich ihr Fell wechseln. Ohne den Tieren zu schaden, können die Unterhaare/die Unterwolle aufgrund des Fellwechsels ohne Probleme ausgekämmt werden.
Besonders schmiegsam und weich ist das Brusthaar der Kamele, das beim Aussortieren (das meistens noch manuell per Hand geschieht) vom dem Flaumhaar getrennt wird.
Diese manuelle Handarbeit hat dann, resultierend, aber auch ihren stolzen Preis.
Die Tiere leben in Gebieten, in denen sich nachts die am Tag heißen Temperaturen rapide abkühlen.
Diese Eigenschaften kommen der Kamelhaar-Bettdecke zugute.
Die Pflege dieser Bettdecke ist, im Vergleich zu den anderen, sehr zeitaufwändig und intensiv, da man die Decke oft reinigen muss.
Im Gegensatz zur aufwändigen Pflege punktet die Kamelhaar-Bettdecke beim Kamelhaardecken Test als Vorteil aber durch ein sehr leichtes Eigengewicht und sie sind besonders im Sommer und den wärmeren Jahreszeiten sehr beliebt.
Nachteilig ist im Kontrast dazu, dass Wärme in den Kamelhaar-Bettdecken nicht so gut gespeichert werden kann – deshalb ist die Bettdecke in den kalten Wintermonaten eher unbeliebt und muss bei Verbrauchern gegen die Daunendecke den Nachzug antreten.
Definitive Vorteile dieser Bettdecke sind also auf jeden Fall ihr Umgang mit der Aufnahme und Abgabe von Feuchtigkeit, ihr sehr guter Temperaturausgleich, das leichte Gewicht und die naturverbundene Gewinnung des Tierhaares.

Die Daunenbettdecke ist eine der beliebtesten Decken der Deutschen und schneidet im Bettdecken Test aus dem Jahr 2007 ordentlich ab.
Die meisten der Kassettendecken sind mit Gänsedaunen gefüllt, die den Schweiß des menschlichen Körper nach außen abgeben und eine starke Wärmezufuhr garantieren.
Bei der Form der Dauneneinziehdecke, die es nur bei Sommerdecken und Daunensteppdecken gibt, ist ein Verrutschen der inneren Füllung unmöglich, da die Decke in kleine Vierecke eingeteilt ist und Ober- und Unterseite aufeinander genäht worden sind.
Die Kassettendaunendecke, als eine weitere Form, besitzt Kammern, bei denen sich keine Kältebrücken bilden können und diese Decke, sogar mit wenig Füllung, sehr warm hält.
Die Tradition und der Gebrauch dieser Daunendecke gehen noch auf die Zeit zurück, in der es keine Heizungen in den Räumen gab und diese dicken Decken für die ausreichende Wärme beim Schlafen sorgen mussten.
Man unterscheidet zwischen Daunenfüllung und Federfüllung – beide sind aber bezeichnende Naturprodukte.
Eine Daune bezeichnet das Unterkleid und besitzt wegen ihrem breiten Volumen eine größere Wärmeeigenschaft als die Feder, ist weicher und elastischer. Federn bilden außerdem ein schlechteres Luftpolster, Daunen hingegen können diese viel besser isolieren und bilden deshalb mehr Wärme.
Eine tierfreundliche Gewinnung in diesem Bereich ist die Gewinnung von den Daunen der Eiderente.
Die Enten benutzen ihre Daunen für den Bau ihres Nestes, die Gewinnung erfolgt also ohne Schädigung des Tieres.
Preislich gesehen müssen Verbraucher mehr zahlen, je mehr Daunen eine solche Bettdecke enthält (bei teuren Decken liegt der Federanteil nur bei 10%, günstige Decken haben einen Anteil von bis zu 90%).
Qualitätsmäßig sollte eine Daunendecke bis zu 99% aus Daunen und Federn bestehen.
Im Bettdecken Test zeigte sich, dass Verbraucher die Mischung aus Daunenfüllung und Federfüllung in einer Decke vorziehen und zum Vorteil ist dabei auch, dass der Kunde sich zwischen einer normal warmen Sommerdecke und einer dicken, sehr wärmenden Winterdecke entscheiden kann.
Das Gewicht der Daunen variiert je nach Anwendung im Sommer oder Winter, ist aufgrund ihrer flaumigen, weichen Konsistenz allgemein aber sehr gering (eine Sommerdecke wiegt ungefähr 250g, eine Winterdecke kann bis zu 1.600g wiegen), die Wärmezufuhr jedoch ist angenehm hoch. Decken mit einem Daunenanteil von um die 90% sind somit natürlich am wärmsten und beliebt bei kalten Temperaturen.
Im Bettdecken Test verliert die Daunenbettdecke jedoch bei der Art und Weise der Gewinnung bei Verbrauchern an Beliebtheit.
Daunen und Federn werden meistens von lebendigen Tieren entnommen und manuell oder maschinell gerupft. Verbraucher, die Wert darauf legen, dass die Daunen tierfreundlich entnommen werden, sollten deshalb auf ein zertifiziertes Produkt achten, das Rupfen am lebendigen Tier verbietet.
Mittlerweile können Daunenbettdecken in der Waschmaschine gereinigt werden, schneiden aber als Nachteil dazu bei Allergikern weniger gut ab, da sich Milben in der Bettdecke einnisten können.
Letztendlich sind Daunenbettdecken bei den Deutschen immer noch sehr beliebt, schneiden in verjährten Bettdecken Tests auch gut ab, bekommen allerdings in den letzten Jahren auch zunehmende Konkurrenz.

Die Stiftung Warentest überprüfte in einem Test aus dem Jahr 2013 explizit das Lieblingsverbraucherprodukt „Daunen-Bettdecke“ und kam zu einem kritischen Ergebnis.
Oftmals stecken in Daunenbettdecken, die mit mindestens 90% Daunen ausgeschrieben werden, minderwertige, kleine Daunen und viel mehr Federn als angegeben.
Auch die Waschgänge, für die Daunendecken mittlerweile zugängig sind, überstanden nicht alle der 14 getesteten Produkte.
Seit langer Zeit kritisieren Tierschützer das tierunfreundliche Vorgehen, bei denen Gänse bei lebendigem Leibe gerupft werden und danach schwer traumatisiert und verletzt sind.
Die Stiftung Warentest bat damals zehn Anbieter, die Herkunft ihrer Daunen offenzulegen. Belege trafen gar nicht oder nur sehr zögerlich ein.
Keiner der getesteten Anbieter – einige von ihnen mit Prüfsiegel dafür, dass die Daunen nicht von lebendigen Tieren entnommen werden – belegte, von welchem Hof die Daunen gekommen waren.
Der Kauf von den beliebten Daunenbettdecken der Deutschen, wurde und wird daher für viele Tierliebhaber oftmals nicht nur zu einer Frage des Geldes, sondern auch zu einer Frage der zwischenmenschlichen, moralischen Verantwortung.

Aufgrund der wachsenden Kritik an der tierfeindlichen Herstellung von Daunenbettdecken, werden bloß noch ausschließlich die Verwendungen von Enten- und Gänsefedern erlaubt.
Eine Feder sollte im allerhöchsten Maß eine Länge von fünf Zentimetern besitzen.
Die aktuellen Klassifizierungen der Daunenbettdecken lauten:
Reine Daunen: 100%
Minimal mit Federn versehene Daunen: 90% Daune
Fedrige Daune: 60% Daune
Dreiviertel-Anteil-Daune: 30% Daune
Halb-Anteil-Daune: 15% Daune.

Baumwollbettdecken wurden erst in den letzten Jahrzehnten bei Verbrauchern beliebter und gelten heutzutage als eine der klassischen Bettdeckenarten.
Ein schwerwiegender Vorteil der Baumwollbettdecke ist, dass sie aus einem absolut natürlichen Material besteht, manuell gepflückt wurde und frei von jeglichen, chemischen Behandlungen ist.
Verschmutzungen können sich in der Baumwolle kaum ansammeln und bei regelmäßiger Pflege (guter Auslüftung) wirkt die Baumwollbettdecke wie frisch gewaschen.
Die intensive Aufnahme von Feuchtigkeit, ohne diese zu verlieren ist bei dieser Bettdecke ein entscheidendes „Ja“ zum Kauf.
Im Bettdecken Vergleich zur pflegeaufwändigen Kamelhaar-Bettdecke sammelt die Baumwollbettdecke in diesem Hygienebereich reichliche Pluspunkte.
Für Allergiker ist die Baumwollbettdecke eine echte Bereicherung, da ihre natürliche Gewinnung ohne chemische Zusätze besonders gut für die Betroffenen geeignet ist.
Im Vergleich zur Kamelhaar-Bettdecke oder der Daunenbettdecke, die beide bei Veranlagung zu allergischen Symptomen führen können, schneidet die Baumwollbettdecke hier sehr gut ab.
Die anschmiegsamen Baumwollfasern können bis zu 20% ihres Eigenwichtes an Feuchtigkeit aufnehmen – die Bettdecke selbst fühlt sich trotzdem nicht klamm oder nass an, was für den Kauf einer Baumwolldecke spricht.
Die Baumwolldecke muss nicht unbedingt, kann aber bei Bedarf gewaschen werden und erträgt eine Temperatur zwischen 40°C bis 60°C.
Das Gewicht der Baumwolldecke kann sich je nach Jahreszeit ändern – bei Benutzung in warmen Sommermonaten sorgt eine leichte Füllung mit Baumwollfasern für geringes Gewicht, in kalten Wintermonaten erschwert die wärmere Füllung das Gewicht.
Allgemein gilt die Gattung der Baumwolle als Malvengewächs und beinhaltet ungefähr 51 verschiedene Arten.
Leider sind Baumwollbettdecken mittlerweile mit einem schlechten Ruf behaftet, da das Material nach Aussage von Stiftung Warentest meistens mit Schadstoffen belastet ist.
Einen Hinweis auf biologischen Anbau bei Baumwollbettdecken, finden Sie in Form einer kbA Signatur auf den Verpackungen.

Faserbettdecken wurden aufgrund ihrer Synthetik in den letzten Jahren immer beliebter bei Verbrauchern und setzten sich so, entgegen ihres schlechten Rufes, in der Vergangenheit durch.
Bei dieser Bettdeckenart gibt es verschiedene Füllungen.
Hauptsächlich dominieren Polyesterfasern und Mikrofasern das Innere in Faserbettdecken.
Für Allergiker sind diese Bettdecken besonders geeignet, da die Decke bei bis zu 60°C in der Waschmaschine gereinigt werden kann.
Gern benutzt werden die Faserbettdecken deshalb auch für Babys und Kleinkinder.
Die synthetischen Fasern gelten als sehr leichtgewichtig und mit dem passenden, veredelten Bettbezug können Schimmel und Milbenbefall verhindert werden.
Auch Bezüge mit pflanzlichen Inhaltsstoffen, wie Aloe Vera, Zitrone und ätherische Öle, werden zum Schutz vor Schädlingsbefall gern für die Decke verwendet.
Faserbettdecken mit Polyester sind im Bettdecken Test aufgrund ihres angenehmen Schlafklimas, sowohl wegen ihrer guten Feuchtigkeitsaufnahme sehr beliebt.
Viele Hersteller nutzen inzwischen 3-D-Fasern für eine luftige, bausche Füllung.
Eine solche Bettdecke kann man ebenso wie eine normale Daunendecke aufschütteln, ohne, dass sich Klumpen bilden.
Der Entstehung von Kältebrücken wird erheblich entgegengewirkt, indem durch Stege Abhilfe geboten wird.
Für den Winter eignen sich Kassettendecken und Stegdecken (diese Arten verhindern Kältebrücken) – die Füllung kann also nicht umherziehen.

Mikrofasern als Füllung sind meistens zusätzlich sogar frei von chemischen Zusätzen und bei hochwertigen Faserbettdecken lässt sich die Füllung auch nach dem Waschen noch gut verteilen.
Bei ständigem Gebrauch allerdings, zeigte sich im Bettdecken Test, dass – ähnlich wie bei Federbetten die Federn – die jeweiligen Fasern aus der Decke herausfallen können.
Bei der Wärmespeicherung verliert die Faserbettdecke den Bettdecken Vergleich gegen die Daunenbettdecke und auch bei der Durchlässigkeit von Feuchtigkeit bleibt die Faserdecke hinter den Daunen zurück.

Die Alpaka-Bettdecke gilt im Bettdecken Test als eine der am meisten wärmenden Decken im Bereich der Naturfasern.
Die Alpaka-Fasern sind auch für ihre vielen, verschiedenen Färbungen bekannt und begehrt.
Diese Bettdecke geht auf Traditionen der Inka-Zeit zurück.
Die Inkas züchteten damals die ruhigen Tiere, um Fasern in unterschiedlichen Farben zu bekommen.

Ähnlich wie die Kamele, stammen die Alpakas aus Gegenden, in denen sie mit heftigen Temperaturschwankungen zu kämpfen haben. Deshalb agiert ihr Fell als Wärmespeicherung und Isolierfaser, damit sowohl heiße Hitze, als auch klirrende Kälte gemeistert werden können.
Das Rücken- und Schulterfell ist wegen der jeweiligen Temperaturanpassung hervorragend als Bettdecke für jede Jahreszeit geeignet.
Sogar die Wolle von Schafen, jene für Bettdecken auch sehr gefragt ist, stellt die Alpaka-Faser in den Schatten, denn diese sondern fünfmal mehr Wärme ab.
Die Alpaka-Bettdecke erfreut sich einer großen Nachfrage, da die Tierart eine sehr begrenzte Anzahl besitzt und wegen ihrer Weiche sogar an teures Material wie Seide erinnert.
Für Allergiker ist die Alpaka-Bettdecke auch von Vorteil, da der Anteil an Wollfett sehr gering in den Fasern enthalten ist und somit keine Hautreizungen ausgelöst werden.
Ein weiterer Vorteil beim Alpaka-Bettdecken-Test war die Langlebigkeit der Bettdecke.
Die Bettdecke verklumpt nicht, kann keine Fusseln bilden und bleibt trotzt ständiger Benutzung weich und gepflegt, wozu auch ihre Geruchsneutralität und die Fähigkeit zur Schmutzabweisung beiträgt.
Die Geruchsneutralität kommt daher, dass die Wolle der Alpakas nicht viel Flüssigkeit aufnehmen kann und Bakterien oder Gerüche, wie Zigarettenqualm durch Eiweißmoleküle neutralisiert werden.
Alpaka-Bettdecken sollten jedoch nicht unbedingt in der Waschmaschine, sondern manuell, per Hand, mit einem normal milden Shampoo, gewaschen werden.
Sollten Sie sich doch für einen Waschvorgang in der Maschine entscheiden, sollte dies nicht bei mehr als 30°C umgesetzt werden.
Preislich betrachtet, liegt die Alpaka-Bettdecke beim Bettdecken Vergleich weit über den anderen Bettdeckentypen – diese Bettdecken werden mittlerweile als sehr exklusiv gehandelt, bereuen wird man diese Entscheidung als Verbraucher jedoch nicht.
Sogar beim Gesichtspunkt der Langlebigkeit setzt sich die Alpaka-Faser als Füllung gegen andere Bettdecken durch.

3. Jahreszeiten-Bettdeckentypen

Wie bereits festgestellt, sollte sich der Bettdeckenkauf auch immer nach dem jeweiligen Bedarf in den jeweiligen Jahreszeiten richten.
Für die wärmeren Monate sollte eine dünne Decke, die nicht zu Schweißausbrüchen führt, gewählt werden, in den Wintermonaten eine Bettdecke, die wärmt und zur Wärmespeicherung fähig ist.
Einige Verbraucher wählen sich für jede Jahreszeit eine Decke, andere entscheiden sich lieber für eine 4-Jahreszeiten-Decke.
Die 4 Jahreszeiten-Decke hat den gravierenden Vorteil, dass Sie individuell einsatzbar ist, da sie aus mehreren Komponenten entsteht, die nach Bedarf aber auch zu einem Ganzen zusammengefügt werden können.
Im folgenden Absatz werden diese aufgezählten Bettdeckentypen einer intensiveren Betrachtung unterzogen.

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Die Winterbettdecke sollte hauptsächlich natürlich der Wärmespeicherung und Wärmeabgabe dienen und ein geborgenes Gefühl vermitteln.
Allgemein sind diese Bettdecken meistens dicker und schwerer befüllt als die Sommerbettdecken.
Wichtig ist jedoch auch, dass jede Person ein anderes Temperaturempfinden hat.
Person A möchte vielleicht lieber eine dünnere Winterdecke, da er/sie zu schnellem Schwitzen neigt, Person B hat immer kalte Füße und möchte deshalb eine warme, dicke Winterbettdecke.
Entscheidend für diese Jahreszeit ist, dass die Winterbettdecke Feuchtigkeit gut aufnehmen kann, ohne klamm zu wirken, der Verbraucher sich jedoch keine zu isolierte Bettdecke kauft, da es schneller zu einem Hitzestau kommen kann, wenn die Winterbettdecke nicht atmungsaktiv agieren kann.
Folgen können Hitzewallungen, Unruhe und ein mangelnder Schlafkomfort sein.
Beliebteste Winterbettdecke der Deutschen ist die Daunenbettdecke.
Hier müssen die verschiedenen Wärmeklassen beachtet werden.
Wärmeklasse 1 bezeichnet beheizte Schlafzimmer und Sommerbetten.
Wärmekategorie 2 wird für leicht beheizte Räume und Übergänge verwendet.
Für die kalten Wintermonate eignen sich Bettdecken, die mind. Wärmeklasse 3 (Winterhalbjahr, Ganzjahresdecke) besitzen.
Für die Wärmeklasse 4 der „normal gut wärmenden Winterbettdecke“ und für kalte Schlafzimmer, eignet sich eine Kassettensteppung zwischen 2cm und 10 cm für eine ideale Isolation, ohne Hitzestau.

Kassettendecken besitzen zwischen den Karrees zusätzlich einen 2cm bis 15cm hohen Steg. Je höher der Steg, desto besser bewegt sich die Füllung und je höher ist die Isolation.
Deshalb ist der Steg bei Winterdecken immer deutlich höher als bei Sommerdecken.
Neben den Kassettendecken als Winterdecken könnte man ebenso Kammerstegbetten empfehlen.
Bei Letzterer besitzt die Daunendecke mehrere gleich proportionierte, geschlossene Kammern, die mit unterbrochenen Stegen längs verteilt sind.
Deshalb kann Kälte sich nicht ausbreiten und die Füllung kann sich gleichmäßig verteilen.
Winterbettdecken besitzen außerdem, wegen ihrer Füllung, das schwerere Eigengewicht.

Übergangsdecken dienen vor allem der jeweiligen Zeit zwischen Winter zu Frühling (Frühjahr), oder Sommer zu Herbst/Winter.
Je nach Bedarf gibt es Übergangsdecken mit wärmeren Füllungen, die der Wärmespeicherung dienen oder mit dünneren Füllungen.
Hierbei sind die Deckentypen ganz unterschiedlich.
Mittlerweile gibt es Kamelhaar-Übergangs-Bettdecken, Daunen-Übergangs-Bettdecken, Alpaka-Übergangs-Bettdecken, Decken aus Mikrofaser u.v.m.
Da es in den genannten Übergangszeiten weder richtig kalt, noch richtig heiß ist, kann es sein, dass die Winterdecke zu viel Wärme absondert und der Verbraucher schnell ins Schwitzen gerät, oder die Sommerdecke zu kalt ist und der Verbraucher friert.
Aus diesem Grund wurden die Übergangsbettdecken konzipiert und auf die Zeit zwischen Wärme und Kälte abgestimmt.
Für Allergiker ist in dieser Zeit insbesondere eine synthetische Füllung empfehlenswert und für anspruchsvolle Verbraucher kann die Kamelhaar-Füllung genutzt werden.
Übergangsbettdecken sind erhältlich in der Standardgröße 135x200cm und der Komfortgröße 155x220cm.

Sommerbettdecken haben heutzutage nicht nur den Anspruch einen sommerlichen Schlafkomfort mit angenehmer Temperaturanpassung zu versprühen, nein, sie sollen auch den kuscheligen Gemütlichkeitsfaktor der Winterbettdecken ausstrahlen.
Ideal für Sommerbettdecken sind ein geringes Eigengewicht und die deutliche Isolierung der Wärme, sowie eine feuchtigkeitsregulierende Wirkung.
Wichtig für die warmen Sommermonate sind außerdem natürlich die Atmungsfähigkeit der Füllung und die angepasste Aufnahme der Feuchtigkeit, die der menschliche Körper bei Hitze absondert.
Bei den Sommerbettdecken zeigt der Bettdecken Testsieger auch, dass Geruchsneutralität bzw. ein angenehmer, klimatischer Duft gut bei Verbrauchern von Sommerdecken ankommt.
Auch bei dieser Bettdeckenart müssen Sie als Verbraucher die Entscheidung treffen zwischen einer Füllung aus synthetischen Materialien oder einer Füllung aus den etwas teureren Naturstoffen.
Im Hinblick auf die Temperaturanpassung und die Regulierung der Feuchtigkeitsabgabe sind laut Bettdecken Tests Naturmaterialien wie Seide (z.B. Sommerbettdecke aus Wildseide und Baumwolle in der Größe 135x200cm, bestehend aus 60% Wildseide und 40% Baumwolle) und Kamelhaar beliebte Füllungen für Sommerbettdecken.
Wildseide wird gern für Sommerdecken verwendet, weil das Material eine kühlende Wirkung besitzt und ein angenehmes Klima schafft.
Der einzige Nachteil bei dieser Decke ist jedoch, dass Seide nicht waschbar ist und somit nur eine Lüftung des Stoffes infrage kommt.

Eine 4-Jahreszeiten-Decke ist die wohl einfachste Lösung für alle Bettdeckenliebhaber, die sich in ihrer Entscheidung über die ideale Bettdecke für alle Monate und alle Jahreszeiten mit ihren unterschiedlichen Temperaturschwankungen, nicht sicher sind.
Die Decke besteht aus zwei Teilen, die dann später für die kältere Jahreszeit einfach mit einigen Knöpfen verbunden werden.
Die Bettdecken sind unterschiedlich befüllt, variieren also in ihrem Gewicht.
Die dünne Sommerbettdecke wiegt meistens zwischen 400g bis 600g, während die Decke für den Herbst und Winter zwischen 600g und 800g wiegen kann.
Ideal an der 4-Jahreszeiten-Decke: Sollten einmal ganz kalte Wintertage vor der Tür stehen, lassen sich beide Bettdeckenteile verbinden und erheben so eine kuschelige, warme Winterbettdecke.
Im Bettdecken Test stellte sich heraus, dass die 4-Jahreszeiten-Bettdecken mit einem sehr guten Ergebnis das ganze Jahr konstant über verwendbar sind.
Die Füllungen wirken temperaturregulierend, atmungsaktiv und sind im Sommer angenehm dünn bis „kühl“, im Winter hingegen sorgen sie für eine ausgeglichene Wärmeverteilung.

Im Gegensatz zu anderen aus Naturmaterial bestehenden Decken, sind die 4-Jahreszeiten-Bettdecken ganz und gar nicht zeitaufwändig und pflegeintensiv.
Wenn der Hersteller die Füllung als waschbar ausgeschrieben hat, können sie die Decken in der Waschmaschine waschen und im Trockner trocknen lassen.
Diese leichte Pflege ist natürlich vor allem für Allergiker geeignet, die sonst mit Daunenbettdecken und anderen Modellen zu kämpfen haben – da die 4-Jahreszeiten-Bettdecke sich leicht waschen lässt, sollte keine Gefahr für Hausstaubmilben und andere Schädlinge eine Gefahr bestehen.
Die 4-Jahreszeiten-Bettdecke ist somit eine echte Alternative für Verbraucher, die sich sonst Einzeldecken für jede Jahreszeit anschaffen würden und preislich gesehen eine echte Konkurrenz.

4. Füllungen

Wie wir mittlerweile feststellen konnten, gibt es hunderte unterschiedliche Füllmöglichkeiten, die sich allerdings auf zwei große Bereiche verteilen:

4.1. Die natürlichen Füllungen

Die natürlichen Füllungen sind für kältere Tage besonders beliebt für Bettdecken, da sie die Fähigkeit haben Luft in ihren Fasern einzuschließen und somit für eine angenehme Wärme und Weiche sorgen.
Die Temperatur lässt sich dank ihrer Hilfe perfekt regulieren und der Verbraucher findet sich in einer angenehmen Schlafposition wieder.
Inzwischen gibt es viele verschiedene, natürliche Materialen. Sehr beliebt sind die Entenfedern, Gänsefedern, Daunen, Kamelhaar-Füllungen und Alpaka-Fell-Füllungen.
Gänsefedern haben ein geringeres Gewicht als Entenfedern und haben engere Luftverschlüsse, weshalb die Bettdecken noch weicher und luftiger erscheinen.
Entenfedern-Füllungen hingegen behalten, bei regelmäßigem Aufschütteln, lange ihre Form und weisen eine bessere Stabilität auf als Gänsefedern. Diese Variante ist für tierfreundliche Verbraucher außerdem eine echte Alternative.
Daunen isolieren die Wärme am besten aufgrund ihrer Funktion der Kälteabsonderung für die Tiere.
Daunen sind besonders beliebt bei Verbrauchern, die Wert auf eine weiche Bettdecke legen, die zusätzlich auch viel Wärme absondert.
Alpaka-Bettdecken eigenen sich hervorragend für Allergiker als temperaturregulierende Füllung, während Kamelhaar-Füllungen eher etwas für Verbraucher sind, die gerne zeitintensiven Aufwand zur Pflege der Bettdecke betreiben.
Wichtig bei den natürlichen Füllungen ist immer eine Information für Allergiker, ob sie die Füllungen vertragen oder auf die natürlichen Füllungen mit Hautreizen oder Asthmaanfällen reagieren.
Details dazu lassen sich grundsätzlich immer über den Hersteller herausfinden.
Daunenfedern sind als natürliche Füllungen eher die Gefahrenquelle für Allergiker, für die eher eine synthetische Bettdecke empfohlen wird, da Milben in den Daunen einen wohlgehüteten Platz finden könnten.
Grundsätzlich jedoch sind Naturhaare und Daunen sehr beliebt und Daunen gelten als die wärmste Alternative für eine kuschelige Bettdecke.

Bevor die Alpaka-Fasern bei den Verbrauchern Einzug gehalten haben, wurde gern auf Bettdecken, gefüllt mit Schafswolle, zurückgegriffen.
Ähnlich wie die Alpaka-Wolle, ist Schafschurwolle extrem klimatisierend und zeichnet sich durch hohe Selbstreinigungsaktivität aus.
Sehr gern genutzt wird die Wolle des Merinoschafes, da dieses die umfangreichste Menge an Wolle absondert.
Die Form der Wollfasern besticht durch die weiche Kräuselung und den hohen Bauschfaktor in der Bettdecke.
In der Pflegeleichtigkeit überholt die Schafswolle somit Daunen, Kamelhaar und Baumwolle.
Beim Vergleich des Feuchtigkeitsspeichervermögens, überholt die Schafswolle mit ca. 33% andere Füllungen mit weitem Abstand (Baumwolle besitzt 8% Feuchtigkeitsspeicher, Daunen und Federn bis zu 12%).
Bei der Pflege sollte beachtet werden, dass die Decke nur mit milden Wollpflegemitteln gewaschen werden muss, um den Lanolin Gehalt der Wolle zu erhalten.
Genau wie beim Alpaka ist die Wolle temperaturausgleichend und die Schafswolle kann schadstoffneutral wirken.
Schurwolle ist unabhängig von den Wärmekategorien nutzbar, kann also als Sommerdecke, Winterdecke und 4-Jahreszeiten-Decke verwendet werden.
Wenn zu einer Bettdecke aus Schurwolle, Bezüge mit Baumwolle benutzt werden, garantiert die Kombination ein weiches, behagliches Bettdecken-Erlebnis.
Tierfreundlich ist die Gewinnung der Schafwolle auch, da die Wolle ein natürlich nachwachsender Rohstoff ist und dem Tier daraus folgend kein Schaden zugefügt werden muss.
Vor Milbenbefall kann die Merino-Füllung geschützt werden, indem ein mehrfach waschbares Encasing gegen Milben eingesetzt wird.
Sollte sich bei längerem Gebrauch einmal ein Fleck auf die Bettdecke schleichen, kann man diesen mit einem herkömmlichen Wollwaschmittel problemlos entfernen.
Speziell Schafwoll-Bettdecken sollten täglich, richtig gelüftet werden, da sie, im Vergleich zu den anderen Decken, die meiste Flüssigkeit in der Nacht aufsaugen.

4.2. Synthetische Füllungen

Synthetische Füllungen sind für Hausstauballergiker die wohl beste Alternative.
Die Pflege bedarf keines Aufwandes, die Bettdecke mit einer solchen Füllung ist bei 60°C waschbar und kann sogar in der Kochwäsche mitgewaschen werden.
Füllungen aus Polyester sind häufig günstiger als Feder-und Daunendecken und aufgrund der Pflegeleichtigkeit auch beliebt bei Familien mit Kleinkindern.
Zusätzlich zu synthetischen Füllungen kauft der Verbraucher oftmals Encasings, die als milbenabweisende Bezüge sehr nützlich sein können.

Es existieren drei Kategorien von synthetischen Fasern:
Die Vollfasern, ohne Kammer im Kern, die Hohlfasern, die eine Kammer im Kern beinhalten und die Hochbauchfasern, die sich im Inneren kräuseln.
Zwischen diesen drei Kategorien liegen in Anbetracht der Qualität Welten.
Vollfasern schneiden im Kontrast zu den anderen zwei Bereichen schlecht ab.
Die Hohlfaserfüllung ist hingegen eine gute Variante im synthetischen Bereich. Sie sorgen für das flauschig leichte Komfortgefühl, transportieren die entstehende Feuchtigkeit gut und sind atmungsfähig.

Mikrofasern bestehen aus dünnem, aber sehr reißfestem Material.
Sie sind mit Faserkügelchen befüllt und bei 60°C ohne Bedenken waschbar
Für die Herstellung werden hauptsächlich zwei Prozesse benutzt, beim ersten wird eine Bikomponentenfaser erschaffen, im zweiten wird eine dieser wieder abgelöst.

Achten Sie bei synthetischen Füllungen immer darauf, ob ein TÜV Siegel vorhanden ist – dieses bezeugt, dass Ihre neue potenzielle Bettdecke definitiv frei von Schadstoffen ist.
Insgesamt ist feststellbar, dass die synthetischen Füllungen eine moderne Alternative zu Naturfüllungen bieten, sie jedoch nicht gänzlich ersetzen können.
Vorteilhaft sind auf jeden Fall die leichte Pflege der waschbaren Produkte und der angemessene, ansehnliche Preis für synthetische Bettdecken.

5.Fazit

Jeder Verbraucher sollte für sich selbst entscheiden, welche Bettdecke für ihn die beste sein könnte.
Der Kauf einer Bettdecke sollte grundsätzlich nicht leichtfertig erfolgen.
Vor dem Kauf sollten Sie sich die Zeit nehmen und sich Gedanken darüber machen, wofür Sie die Bettdecke kaufen wollen, welche Schlafgewohnheiten Sie haben und wie die Räume belüftet und beheizt sind, in denen Sie schlafen.
Sollten Sie mit der Auswahl überfragt sein, können Sie sich jederzeit von Experten beraten lassen.
Auch die äußeren klimatischen Bedingungen können eine Rolle für Ihr Wohlbefinden spielen.
Wichtig ist ebenso die Frage, ob Sie eine für Allergiker geeignete Decke benötigen.
Erkundigen Sie sich grundsätzlich immer nach den Füllungen, damit Sie keine allergischen Überraschungen erleben.
Es gibt eine riesige Auswahl an Decken, aus den verschiedensten Materialien, in den verschiedensten Größen, Farben und Ausführungen, von preislich günstig, bis zu preislich intensiver und exklusiv.
Beachten Sie die Temperaturanpassungsfähigkeiten der einzelnen Bettdeckentypen, vergleichen Sie Vorteile und Nachteile, überdenken Sie auch, mit welchen Füllungen Sie selbst am besten leben können, auch im Hinblick auf Ihre Eigenverantwortung oder Ihre Vorstellungen der Tierhaltung (z.B. bei der Auswahl natürlicher Füllungen).
Machen Sie einen odder mehrere Preisvergleiche, schauen Sie sich vor Ort in Bettengeschäften um, testen Sie dort per Probeliegen die Angebote und wägen Sie ab, wie viel Geld Sie für Ihre perfekt angepasste Bettdecke bezahlen wollen.
Die teuerste Variante muss hierbei nicht unbedingt die für Sie angenehmste Wahl darstellen.
Besprechen Sie sich mit Ihrem Partner, einigen Sie sich über eine Paardecke oder eine seperate Verwendung der Bettdecken.
Messen Sie Ihr Bettgestell und Ihre Körpergröße aus.
Und vergessen Sie nicht die Auswahl der Bezüge.
Sind Sie Allergiker, nehmen Sie die Allergiebezüge, ansonsten wären Baumwollsäcke oder Baumwollbezüge sicherlich die beste Möglichkeit.
Überdenken Sie, wann Sie Ihre Bettdecke nutzen wollen, ob eine 4-Jahreszeitenbettdecke Ihren Bedarf für alle temperaturschwankenden Monate deckt, Sie Übergangsbettdecken benötigen, oder Ihnen eine Winterdecke und eine Sommerdecke ausreichen.
Vielleicht treffen sogar mehrere Auswahlmöglichkeiten auf Sie zu.
Es gibt durchaus Verbraucher, die sich nicht festlegen können und vorsichtshalber mehrere Deckentypen für Ihren Haushalt auswählen.
Oftmals spielt die Meinung der Kinder dabei eine wichtige Rolle, denn auch sie haben wiederum andere Temperaturempfindungen als Erwachsene und müssen eine auf Ihre Bedürfnisse angepasste Bettdecke besitzen.
Stimmen Sie Ihre Bettdecke und den Bezug farblich mit Ihren Gestaltungen der Schlafzimmerwände ab und sorgen Sie für eine Atmosphäre, in der Sie und ggf. Ihre Familie, sich rundum geborgen fühlen können.
Fragen Sie sich, welcher Typ Sie sind: Der, dem schnell warm wird, der, der schnell zu schwitzen beginnt, oder eher der Typ, der immer kalte Füße hat?
Denken Sie daran, dass in der Nacht Ihre Bettdecke einen Teil Ihres Energiestoffwechsels übernehmen und Sie somit auffangen muss.
Vergessen Sie nicht, dass die Decke als eine der wichtigsten Komponenten zu einem erholsamen und gesunden Schlaf beiträgt.
Denn ein erholsamer, gemütlicher Schlaf ist die Garantie für ein gesundes, ausgeglichenes glückliches Leben.
Machen Sie Ihr Bett zu einem Ruhepol und einer Quelle der Entspannung, mit der richtigen Bettdecke für Ihre persönlichen Bedürfnisse und Anforderungen.