Nicht nur Omas Kuchen sind besser als alle anderen, auch ihre bewährten Tipps in Sachen Haushalt und Putzen sind Gold wert. Die jahrzehntelange Erfahrung unserer Großmütter ist oft besser als jede Chemiekeule – und vor allem günstiger und umweltschonend.
Im Folgenden finden sie 25 nützliche und bewährte Tipps, die ihren Putzalltag um ein Vielfaches leichter machen werden.

Tipp 1: Wiener Kalk

Ein reines Naturprodukt ist Wiener Kalk. Dieses mineralische Pulver hat weder Tenside noch Konservierungs- oder Duftstoffe und ist auch prima für einen Allergikerhaushalt geeignet. Besonders empfindliche Oberflächen lassen sich damit gut reinigen, wie zum Beispiel Edelstahl, Emaille, Porzellan, Glas, Kunststoffe, Keramik und Edelmetalle. Die Anwendung des Wiener Kalks ist denkbar einfach: Das Pulver einfach auf einen feuchten Lappen geben und die betreffende Stelle mit kreisenden Bewegungen säubern. Danach mit klarem Wasser abspülen und mit einem trockenen Tuch nachpolieren. Aufgrund des feinen Staubs sollte bei der Behandlung größerer Flächen eine Atemschutzmaske getragen werden.

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Tipp 2: Fensterputzen leicht gemacht

Wer kennt das nicht: Staub und Pollen haben sich mal wieder über die Fensterscheiben hergemacht und der Kampf gegen Schlieren und Streifen kann beginnen. Leichter wird’s, wenn man dem Putzwasser etwas Zitrone und schwarzen Tee beimischt. Dafür aus drei Beuteln eine große Tasse schwarzen Tee brühen, zehn Minuten ziehen lassen und den Saft einer Zitrone hinzugeben. Diese Mischung ins warme Putzwasser geben und die Fensterscheiben mit einem fusselfreien Tuch putzen. Achtung: Niemals bei Sonnenschein putzen, die Scheiben trocknen dann zu schnell und es gibt lästige Streifen.
Weitere Alternativen zum Fensterputzen:

  • Eine große Kartoffel in Scheiben schneiden und zusammen mit etwas Essig ins Putzwasser geben.
  • Ein perfektes Reinigungsmittel kann aus einem Gemisch aus einer halben Tasse Essig, ebenso viel Salmiakgeist und zwei Esslöffeln Stärke hergestellt werden.
  • Für nur leicht verschmutzte Fenster und zur schnellen Reinigung für zwischendurch reicht ein in Essig getränktes Tuch.
  • Zum Nachpolieren ist Zeitungspapier die günstigste und wirkungsvollste Variante.

Tipp 3: Schwarzer Tee hilft bei der Bodenpflege

Schwarzer Tee ist auch ein wahres Wundermittel für versiegelte Böden oder andere zu reinigende Holzteile. Eine Tasse Tee aufbrühen, ziehen lassen und mit ins Putzwasser geben. Nach dem Wischen glänzt der Parkettboden wieder wie neu – und das ganz ohne teure Pflegemittel!

Tipp 4: Schweineschmalz als Holzversiegelung

Gartenmöbel aus Holz, Schneidebrettchen und weitere Holzgegenstände, die der Witterung ausgesetzt sind, mögen kein Wasser. Um ein Aufquellen durch die Feuchtigkeit zu verhindern, ist Schweineschmalz ein probates Mittel. Das Holz wird durch das Einreiben mit Schweineschmalz imprägniert und vor allem zieht das Schmalz schneller ein als andere Ölmischungen, die zum Imprägnieren verwendet werden können. Auch Lederschuhe können wunderbar mit Schweineschmalz behandelt werden; das Leder wird dadurch weicher und vor allem wasserdicht.

Tipp 5: Schwarze Streifen auf dem Fußboden entfernen

Nicht selten hinterlassen Schuhe unschöne schwarze Striemen auf dem Fußboden. Hierfür muss nicht extra ein Schmutzradierer gekauft werden, es geht auch einfacher: Die Streifen lassen sich ganz leicht mit einem trockenen Tennisball entfernen. Einfach so lange über die verschmutzte Stelle reiben, bis der Fleck verschwunden ist.

Tipp 6: Abdrücke von Möbeln auf dem Teppich entfernen

Wenn Frau mal wieder danach ist, den gesamten Wohnbereich neu zu gestalten – und Mann auf ihr Geheiß hin die Möbel verrücken muss, bleiben oft lästige Druckstellen auf dem Teppich zurück. Hier gibt eis eine erstaunlich einfache Lösung: Eiswürfel. Einfach einen Eiswürfel auf die Abdrücke legen und über Nacht liegen lassen. Am nächsten Morgen mit einem Tuch trocken rubbeln und die Druckstellen sind verschwunden.

Tipp 7: Das Allheilmittel Essig

Essig ist der ultimative Helfer, um im Haushalt auf natürliche Weise gegen Schmutz und Ablagerungen vorzugehen. Essig oder Essigessenz ist eine preisgünstige und vor allem umweltschonende Alternative zu teuren Reinigungsprodukten. Folgende Tipps zeigen, wie vielseitig Essig eingesetzt werden kann, um den Schmutzteufeln den Garaus zu machen:

  • Haushaltsgeräte entkalken: Kaffeemaschine und Wasserkocher lassen sich einfach von Kalk befreien, indem man etwas Essig mit ins Wasser gibt und dieses aufkocht.
  • Neuer Glanz in der Küche: Eine Mischung aus Salz und Essig herstellen und damit Edelstahltöpfe oder Silberbesteck reinigen.
  • Mit der Salz-Essig-Mischung lassen sich auch prima Schneidebrettchen (vor allem jene aus Holz) reinigen und gleichzeitig desinfizieren.
  • Mikrowelle reinigen: Etwas Essigwasser in eine Schüssel füllen und in die Mikrowelle stellen. Bei höchster Wattzahl etwa drei Minuten erhitzen und danach abkühlen lassen. Anschließend können die Verschmutzungen ganz leicht mit einem Tuch abgewischt werden.
  • Polstermöbel entstauben: Mehrere Tücher mit Essigwasser befeuchten (im Verhältnis 1 Teil Essig, 4 Teile Wasser) und auf die Polstermöbel legen. Anschließend das Polster mit einem Teppichklopfer oder Besenstiel ausklopfen. Durch das Essigwasser wird die Farbe wieder frisch und der Staub wird durch die Feuchtigkeit gebunden.
  • Verrostetes Metall säubern: Essig oder Essigessenz auf einen Lappen geben und die betroffenen Stellen reinigen. Anschließend trocknen lassen. Etwas Öl auf ein trockenes Tuch geben und das Metall einreiben. So kann für einige Zeit vermieden werden, dass sich neuer Flugrost bildet.
  • Verchromte Teile reinigen: Mit einer Mixtur aus Kreide und Essig die Chromteile abreiben und mit klarem Wasser abspülen. So wird die Beschichtung gleichzeitig gereinigt und poliert. Am Ende das Chrom mit einem weichen Flanelltuch aufpolieren.
  • Küchenutensilien reinigen: Viele nützliche Gebrauchsgegenstände in der Küche, wie zum Beispiel die Gummiringe von Einmachgläsern, lassen sich mit einer Essiglösung leicht säubern. Die Essigsäure tötet dabei die Keime auf den Oberflächen ab. Auf einen halben Liter Wasser einen Teelöffel Essig geben und aufkochen. Die zu reinigenden Utensilien hineingeben und gut fünf Minuten kochen lassen. Diese Methode ist auch prima geeignet, um Schnuller oder Saugkappen von Babyflaschen zu reinigen.

Bei einigen Materialien muss der Essig allerdings mit Vorsicht verwendet werden. Zum Beispiel sollten Natursteinböden nicht mit reinem Essig behandelt werden, denn die Essigsäure kann Kalk und weitere Mineralien anlösen und sie so auswaschen. Verdünnt mit genügend Wasser ist aber auch hier der Einsatz von Essig problemlos möglich.
Auch bei Dichtungen und Fugen ist Vorsicht geboten, denn Essig kann den Weichmacher in der Dichtmasse angreifen. Somit geht mit der Zeit die Elastizität verloren. Silikonfugen sollten deshalb besser mit Zitronensäure gereinigt werden.

Tipp 8: Jalousien reinigen

Die einfachste Methode: Eine alte feuchte Socke über die Hand ziehen und die Jalousien und Rollos ganz einfach und bequem abwischen. Eine weitere Möglichkeit: Ein Tuch in Spiritus tränken und um einen Gummiteigschaber wickeln. Damit kommt man bequem zwischen die einzelnen Lamellen.
Um alte Jalousien wieder aufzuhellen, kann mit einem feuchten Schwamm weiße Schuhcreme aufgetragen werden. Die Lamellen sehen hinterher aus wie neu.

Hast Du Probleme mit Schimmel in der Wohnung?

Tipp 9: Permanent-Marker entfernen

Den Kindern ist der Eddingstift in die Hände gefallen und sie haben an den Schränken und Tischen ihre Kritzeleien hinterlassen? Nur die Ruhe – mit ein wenig Speiseöl lässt sich die Farbe schnell wieder abwischen. Übrigens löst das Öl auch ganz leicht die Farbe von der Hautoberfläche.

Tipp 10: Babyöl bringt Glanz in die Küche

Babyöl ist ein wirksames Mittel, um wieder neuen Glanz in die Hütte zu bringen. Beispielsweise lässt es die Edelstahl-Dunstabzugshaube wieder neu erstrahlen. Einfach nach der Grundreinigung die Dunstabzugshaube mit Babyöl dünn einreiben. Auch Armaturen aus Chrom (wie zum Beispiel Wasserhähne, Duschgarnituren oder die Toilettenspülung) können mit Babyöl wieder zum Glänzen gebracht werden. Einfach ein paar Tropfen des Öls auf ein trockenes Tuch geben und die zu behandelnden Stellen damit abreiben.

Tipp 11: Kartoffeln bringen Stahl zum Glänzen

Edelstahlspülen können wunderbar mit einer halben Kartoffel wieder auf Vordermann gebracht werden. Die Kartoffelstärke ist ein wirkungsvolles Reinigungsmittel und lässt Edelstahl in neuem Glanz erstrahlen.
Die Kartoffelschalen können bei der Reinigung der Armaturen eingesetzt werden. Dadurch werden diese wieder blitzblank. Ebenso machen sie Töpfe mit Kalkablagerungen wieder sauber. Dafür müssen die Kartoffelschalen einfach im Topf einige Zeit ausgekocht werden und der Kalk verschwindet.

Tipp 12: Vaseline für das Cerankochfeld

Es muss nicht immer das teure Ceran-Pflegemittel sein: Das Cerankochfeld nach der Grundreinigung einfach mit etwas Vaseline einreiben und schon erstrahlt das Kochfeld wie neu. Außerdem sorgt die Vaseline dafür, dass der Schmutz nicht so rasch einbrennt.

Tipp 13: Zitronenschalen für die Spülmaschine

Spülmaschinen sind zwar für die Reinigung von Geschirr zuständig, sollten aber auch hin und wieder selbst gereinigt werden. Dafür nimmt man einige ausgepresste Zitronenschalen und gibt sie in die Spülmaschine. Die Schalen sorgen für einen angenehmen frischen Duft und lassen das Innenleben der Spülmaschine wieder strahlen. Nicht vergessen: Die Schalen nach jedem Waschgang auswechseln.

Tipp 14: Unangenehme Gerüche aus Tupperware verschwinden lassen

Tupperware-Dosen sind in nahezu allen Haushalten ständig im Gebrauch. Sollten die Dosen nach dem Spülen noch immer nach Essen riechen, einfach eine Nacht lang in die Gefriertruhe oder ins Gefrierfach des Kühlschranks legen. Am nächsten Morgen sollte der störende Geruch verschwunden sein.

Tipp 15: Mittel gegen störende Gerüche im Kühlschrank

Die einfachste Methode, um unliebsame Gerüche aus dem Kühlschrank zu entfernen, ist Kaffeepulver. Einfach ein paar Löffel des Kaffeepulvers in einen Nylonstrumpf geben, den Strumpf zuknoten und in den Kühlschrank legen. Die unliebsamen Gerüche verschwinden wie von Zauberhand.

Tipp 16: Fliesen mit Zahncreme behandeln

Wie praktisch, dass es Zahncreme in jedem Haushalt gibt: Denn diese eignet sich auch besonders gut, um matte Fliesen wieder auf Hochglanz zu bringen. Dafür die Zahnpasta einfach auf ein Tuch geben und die Fliesen damit einreiben. Anschließend mit einem nassen Lappen abwischen und schon glänzt das Badezimmer wieder.

Tipp 17: Schimmel in den Fugen – Hefe hilft

Das Bad ist nicht mehr das jüngste und es hat sich hier und da etwas Schimmel in den Fugen gebildet? Um die Silikonfugen von den lästigen Schimmelpilzen zu befreien, ist Hefe ein praktisches Hausmittel. Man nimmt etwas Trockenhefe und löst sie in einem Glas Wasser auf; danach mit einer Zahnbürste das Hefewasser auf die betroffenen Fugen geben und gut eine Viertelstunde einwirken lassen. Zum Schluss mit der Zahnbürste nochmals ausbürsten und der Schimmel hat sich in Luft aufgelöst.

Tipp 18: Duschvorhang mit Salz behandeln

Duschvorhänge sind ständig kalkhaltigem Wasser und Seifenresten ausgesetzt und sehen schnell nicht mehr schön aus. Um den Duschvorhang wieder auf Vordermann zu bringen, legt man ihn einfach etwa eine halbe Stunde in kaltes Salzwasser. Danach wird er wieder aufgehängt. Dabei das Salz nicht abwaschen, denn durch das Salz wird eine allzu schnelle Neuverschmutzung verhindert.

Tipp 19: Rostschutz für die Toilette

Immer mal wieder ein Problem: Die Schrauben vom Toilettensitz fangen mit der Zeit an zu rosten. Um dies zu verhindern, gibt es eine ganz simple Lösung: Einfach die Schrauben mit einem klaren Nagellack überpinseln. Dadurch entsteht ein Schutzfilm, der den Rostbefall verhindert.

Tipp 20: Häkelnadeln sind nicht nur für die Handarbeit gut

Unsere Omis sind praktisch veranlagt – mit ihren Häkelnadeln zaubern sie nicht nur warme Mützen und Schals für ihre Enkel, sondern haben auch noch eine weitere Verwendung für ihr Häkelutensil: Es lassen sich nämlich prima ganze Haarknäuel mit der Häkelnadel aus einem verstopften Abfluss angeln. Oder sie fischen andere Objekte aus unzugänglichen Ritzen, wie zum Beispiel Armkettchen, die hinter eine Kommode gefallen sind, oder Ohrringe, die in die Sofaritze gerutscht sind.

Tipp 21: Abhilfe für verstopfte Abflüsse

Mit der Häkelnadel alleine ist es oft nicht getan, wenn der Abfluss verstopft ist. Ein weiteres Mittel aus Großmutters Trickkiste ist Backpulver. Streut man es in den Ausguss, löst sich die Verstopfung nach einer Weile von alleine – und der Ausguss glänzt wieder schön.
Wer gerade kein Backpulver zur Hand hat, kann sich auch mit Kaffeesatz behelfen. Gibt man ein wenig davon in den Abfluss, löst sich die Verstopfung nach kurzer Einwirkzeit von selbst, denn der Kaffeesatz hat die gleiche Wirkung wie Scheuermilch.
Manche Omi schwört auch auf ihren guten alten Gebissreiniger, denn dieser ist schonender zu den Abflussrohren als herkömmlicher Abflussreiniger. Und zudem günstiger. Besonders Haare lassen sich damit genauso gut zersetzen wie mit einem chemischen Mittel.

Tipp 22: Cola für die Toilette

Auch unsere modernen Omis sind schon mit Cola aufgewachsen. Es hat sich deshalb schnell herumgesprochen, dass das schwarze Zuckerwasser besonders gut dafür geeignet ist, hartnäckigen Kalk und Urinstein aus der Toilette zu lösen. Lässt man das Getränk über Nacht einwirken und schrubbt am nächsten Morgen mit der Bürste etwas nach, sieht die Toilettenschüssel wieder wie neu aus.

Tipp 23: Sauberes Zahnputzglas

Zahnputzbecher sind täglich im Einsatz, so will es auch der Zahnarzt. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich besonders schnell Zahnpastareste, Kalk und Staub in den Bechern absetzen und eine unansehnliche Schmierschicht entsteht. Wer sein Zahnputzglas einmal in der Woche mit einer warmen Kochsalzlösung auswäscht, verhindert die Bildung des Schmutzbelags. Hat sich bereits eine Kalkschicht abgesetzt, hilft am besten eine Essig-Wasser-Mischung. Wichtig hierbei: Das Wasser muss sehr warm oder heiß sein, damit sich die Ablagerungen überhaupt lösen können. Ebenso wirksam ist Backpulver. Dieses wird in warmem Wasser aufgelöst und in den Becher gegeben. Nach etwas Einwirkzeit lässt sich der Schmutzfilm ganz leicht lösen.

Tipp 24: Wasserflecken auf Holz entfernen

Äußerst ärgerlich und vor allem unschön anzusehen sind Wasserringe und -flecken auf Holzoberflächen. Folgende Methoden schaffen Abhilfe:

  • Etwas Zahnpasta auf ein feuchtes Tuch geben und den Fleck damit abwischen. Bei hartnäckigen Flecken noch zusätzlich Natron verwenden.
  • Butter (oder Mayonnaise) mit Zigarettenasche vermengen und die Paste auf den Fleck geben. Mit einem feuchten Tuch etwas einreiben und anschließend nachpolieren.
  • Die Asche von Zigarren (nicht Zigaretten!) mit Speiseöl vermengen und diese Mischung mithilfe eines Flaschenkorkens über den Fleck reiben.
  • Bei polierten Möbeln sollten die Wasserflecken mit Petroleum abgerieben und nachpoliert werden.

Tipp 25: Teppich reinigen leicht gemacht

Wie ärgerlich – Opa hat Rotwein auf dem Teppich verschüttet und der Sprössling ist mit seinen Fußballschuhen durchs Wohnzimmer gerannt. Und dann ist auch noch Kerzenwachs auf den Teppich getropft. Alles halb so wild, wenn man sich zu helfen weiß. Hier die ultimativen Teppich-Reinigungstipps:

  • Rotweinflecken beseitigen: Diese lassen sich am besten mit Weißwein bekämpfen. Ein gängiges Mittel ist auch Salz, das großzügig auf dem Fleck verteilt wird. Gut eine Stunde einwirken lassen und anschließend mit dem Staubsauger absaugen.
  • Frische Flecken: Ist das Malheur eben erst passiert, hilft am besten Mineralwasser. Dieses kurz einwirken lassen und mit einem Schwamm aufnehmen.
  • Eingetrocknete Flecken: In ein Liter warmes Wasser zwei Esslöffel Waschmittel und drei Löffel Essig geben, den Fleck damit einreiben und danach trocken tupfen.
  • Kaugummi auf dem Teppich: So lange Eiswürfel auf den Kaugummi pressen, bis er brüchig wird. Dann lässt er sich leicht aus den Fasern brechen. Eventuell verbleibende Spuren mit Fleckenwasser entfernen.
  • Alleskleber auf dem Teppich: Kleber lässt sich am besten mit Nagellackentferner aus dem Gewebe lösen.
  • Kugelschreiberflecken: Diese können mit Haarspray behandelt werden. Einfach auf den Fleck sprühen, trocknen lassen und nach einiger Zeit mit einer Bürste mit etwas verdünntem Essig ausbürsten.
  • Wachsflecken auf dem Teppich: Am besten Löschpapier oder (wenn nicht vorhanden) etwas Toilettenpapier über und falls möglich auch unter den Wachsfleck legen. Dann mit einem Bügeleisen auf niedrigster Temperatur (Wolle/Seide) darüberbügeln. Das Papier saugt das Wachs auf. Wenn nötig nochmals wiederholen und anschließend mit Fleckenwasser behandeln.