Der unabhängige Hygrometer Test – wir haben für Sie verglichen

 

 Preis Leistungssieger Hygrometer TestHygrometer Testsieger
TFA-Comfort-Control-30.5011Technoline-WS-9140-ITTFA-Moxx-30.5026.01Hama-EWS-800-kleinTFA-35.5015.IT_Bresser-Temeo-Trend-LG
Hygrometer im VergleichTFA Comf Control 30.5011Technoline WS 9140-ITTFA Moxx 30.5026.01Hama EWS-800TFA 35.5015.ITBresser Temeo rend LG
Testnote1,32,02,71,01,71,7
Messgenauigkeit
Uhrzeit
Temperatur
Luftdruck
Weckfunktion
Funk-Außensensor
Wettervorhersage
Maße (cm)9,5 x 2,5 x 9,52,6 x 7,3 x 16,95,7 x 1,3 x 6,929,5 x 11 x 4,618,4 x 4 x 18,814 x 4,7 x 10
Luftfeuchtigkeit
Gewicht (g)18125925399326299
BesonderheitenSchimmel-gefahr-AlarmBatterie-endanzeigeKomfortzonen-IndikatorKalenderfunktionRegen-wahrscheinlichk.LED-Hintergr.- beleuchtung
PreisvergleichPreis & BewertungPreis & BewertungPreis & BewertungPreis & BewertungPreis & BewertungPreis & Bewertung
 

Was ist ein Hygrometer?

Ein Hygrometer ist ein Messinstrument zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit. Mithilfe der Lufttemperatur ist es möglich, aus der Luftfeuchtigkeit den Wasserdampfgehalt der Luft zu bestimmen. Hygrometer werden hauptsächlich zur Messung der Luftfeuchtigkeit eingesetzt. Es gibt unterschiedliche Modellausführungen, die aber alle eines gemeinsam haben: Sie bestimmen das Feuchtemaß in Wohnungen.
Die Luft in Räumen kann eine begrenzte Menge an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne dass es in geschlossenen Räumen zu Schimmelpilzen kommt. Als Maßstab kann die Höhe der Raumtemperatur genommen werden. Je höher sie ist, um so mehr Wasserdampf kann sie absorbieren. Erreicht der Raum eine Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent, ist das Höchstmaß an Wasserdampf erreicht, dass aufgenommen werden kann. In Wohnräumen sollte ein Wert von maximal 65 Prozent Luftfeuchtigkeit jedoch nicht überschritten werden. Wird eine höhere Luftfeuchtigkeit gemessen, so ist der ausreichende Schutz vor Schimmelbefall nicht mehr gewährleistet. Wer dem vorbeugen will, muss in diesem Fall regelmäßig lüften.

Wofür braucht ein Haushalt einen Hygrometer

Mieter alter und häufig auch baufälliger Wohnungen kennen das Problem: Kondenswasser an den Fenstern und ein unangenehmer Geruch. All das sind klare Indikatoren für Feuchtigkeit in der Wohnung. Ein Hygrometer Test gibt Aufschluss darüber, wie gefährlich die diese für Ihre Räumlichkeiten ist und ob gegebenenfalls Handlungsbedarf besteht. Denn herrscht zu viel Feuchtigkeit, besteht die Gefahr, dass sich gefährliche Schimmelsporen in der Wohnung bilden. Besonders beliebt sind dabei Schränke und Ecken, wo der grüne Flaum wachsen und gedeihen kann, ohne dass er bemerkt wird. Das schadet nicht nur der Gesundheit des Mieters, sondern vor allem auch der Bausubstanz des Hauses oder der Wohnung. Wird der Schimmel zu spät erkannt, ist der Befall meist nicht mehr aufzuhalten. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, den Schimmel rechtzeitig zu erkennen und auch aufzuhalten – beispielsweise mithilfe eines Hygrometer Test.

Wie funktioniert ein Hygrometer und worauf sollte bei einem Vergleich von Hygrometern geachtet werden??

Bei einem Hygrometer Vergleich zeigt sich, dass es unterschiedliche Modelle gibt, die für einen Hygrometer Test genutzt werden können. Im Folgenden ist die unterschiedliche Funktionsweise zu nachzulesen.

Absorptionshygrometer

Ein Hygrometer arbeitet entweder mechanisch oder digital. Die elektronische Variante misst jedoch häufig wesentlich genauer, als die analoge. Ein Haarhygrometer ist das beste Beispiel für ein Absorptionshygrometer. Das Instrument arbeitet mit menschlichen oder synthetischen Haaren, die im Inneren des Instruments eingespannt sind. Sofern die Luftfeuchtigkeit zunimmt, dehnen sich die Härchen im Gehäuse aus. Nachteil: Das Gerät muss regelmäßig nachjustiert werden, sonst kann die Genauigkeit des Messwertes nicht garantiert werden. Das Absorptionshygrometer kann jedoch auch in digitaler Form vorliegen. In dieser Ausführung sind Sensoren für die Messung der Luftfeuchtigkeit verantwortlich.

Spiralhygrometer

Ein Sprialhygrometer arbeitet ähnlich wie das Absorptionshygrometer. Anstatt Haaren wird hier mit Kunststoff beschichtetes Metall im Gehäuse eingespannt. Auch dieses dehnt sich bei einem erhöhten Feuchtigkeitswert weiter aus und kann diesen dadurch bestimmen.

Psychrometer

Psychrometer arbeiten mit der Temperatur und können so die Luftfeuchtigkeit bestimmen. Dieses Hygrometer besteht aus zwei Thermometern: einem Trocken- und einem Feuchtthermometer. Letzteres wird entsprechend des Namens mit einem feuchten Tuch bedeckt. Ist die Luft trocken, verdunstet die Feuchtigkeit des Tuches und es entsteht eine Verdunstungskälte. Zwischen beiden Thermometern ist nun ein Temperaturunterschied entstanden, der angibt, wie viel Luftfeuchtigkeit vorherrscht. Je geringer die Temperaturdifferenz, umso feuchter ist es.

Chemische Hygrometer

Der Name gibt bereits Aufschluss über die Funktionsweise des Chemischen Hygrometers. Es funktioniert auf der Grundlage von chemischen Eigenschaften von Materialien, die sich verändern, wenn sie mit Wasser reagieren. Teststreifen, deren Farbe sich verändert, geben Aufschluss über eine entsprechende Reaktion.

Kapazitive Feuchtigkeitsmesser

Wer die Bodenfeuchtigkeit messen möchte, der sollte sich nach Möglichkeit einen kapazitiven Feuchtigkeitsmesser zulegen. Durch einen Sensor kann die Feuchtigkeit in Böden bestimmt werden. Ob Mineralien enthalten sind, ist dabei belanglos. Derartige Instrumente werden vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt. Das Hygrometer muss allerdings wie alle anderen analogen Geräte regelmäßig kalibriert werden. Der Sensor ist nämlich relativ sensibel, was den schwankenden Mineralien- oder Salzgehalt angeht, die im Boden enthalten sein können und so eventuell Messungen beeinflussen.

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Hygrometer, die unterschiedliche Messmethoden anwenden. Welches Instrument man letztendlich einsetzt, hängt von der Art der Anwendung ab.

Tipps zum Umgang mit einem Hygrometer

Hygrometer sind hochempfindliche Messgeräte. Im Umgang mit ihnen sollte ein gewisses Maß an Sensibilität vorausgesetzt werden. Äußere Einwirkungen können das Gerät schnell beschädigen. Wird es beim Transport beispielsweise zu sehr geschüttelt, fällt es herunter oder ist es extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt, so kann das innere des Instrumentes beschädigt sein und gegebenenfalls nicht mehr richtig oder gar nicht mehr messen. Wer ein Hygrometer bedient, sollte also darauf achten, das Instrument in einer ruhigen und stabilen Umgebung zu platzieren. Welche äußeren Einwirkungen die Messung noch beinträchtigen und wie dem vorgebeugt wird, soll im Folgenden weiter ausgeführt werden.

Wie wird ein Hygrometer richtig kalibriert?

Ein Hygrometer arbeitet genauso wie andere Messgeräte. Auf Dauer ist es nicht in der Lage, eine halbwegs präzise Messung der relativen Feuchtigkeit zu garantieren. Wer sein Hygrometer jedoch hegt und pflegt und es hin und wieder neu kalibriert, der kann auch auf genaue Messwerte beim Hygrometer Test vertrauen. Doch wie funktioniert die Kalibrierung genau? Bei der Kalibrierung wird der Zeiger des Hygrometers auf einen bestimmten Feuchtigkeitswert festgelegt, der sicher in unmittelbarer Umgebung vorherrscht. Das ist problematisch, denn häufig sind im eigenen Haushalt nicht die Bedingungen gegeben, um das Hygrometer auf das Prozent genau zu kalibrieren. Es gilt, die Temperatur im Raum über mehrere Stunden gleich zu halten. Kann dies nicht gewährleistet werden, führt ein Temperaturunterschied möglicherweise zu einer Änderung der relativen Feuchte. Ein Unterschied von einem Grad Celsius führt beispielsweise schon zu einer Änderung von drei bis vier Prozent. Es gibt unterschiedliche Methoden zur Kalibrierung.

Kalibrieren mit einem feuchten Tuch

Das Hygrometer sollte in der Regel alle sechs Monate kalibriert werden. Die einfachste Methode ist das Hygrometer für eine Stunde in einen feuchten Lappen zu legen und es auf 98 Prozent zu stellen. Wichtig dabei ist, dass das feuchte Tuch, in dem das Hygrometer eingeschlossen ist, in einem geschlossenen Raum bei konstanter Temperatur liegt. Schon ein Luftzug könnte die gesamte Kalibrierung ruinieren.

Kalibrierung mit Salz

Eine weitere Möglichkeit zur Kalibrierung ist die Justierung mithilfe von Salz. Auch hierbei ist wichtig, dass die Temperatur konstant gehalten wird. Außerdem kommt es auf Schnelligkeit an. Für das Kalibrieren mit Salz benötigen Sie einen großen Topf. Dieser sollte mit fünf Millimetern Wasser bedeckt sein, sodass in dem Topf einen größere Menge Kochsalz aufgelöst werden kann. Bei 100 Millilitern und 40 Gramm Salz entsteht in der Regel eine gesättigte Kochsalzlösung. In diesem Topf wird ein Glas gesetzt, mit der Öffnung zum Boden. Anschließend wird das zu kalibrierende Hygrometer auf dieses Glas gelegt. Um das Ganze abzudichten, wird der Topf für drei bis vier Stunden mit einer Klarsichtfolie verschlossen. Hierbei ist noch einmal zu betonen, dass die Temperatur konstant bleiben muss, sonst funktioniert das System nicht. Lag die Temperatur dann tatsächlich drei bis vier Stunden zwischen 19 und 21 Grad Celsius, dann sollte das Gefäß auf eine relative Luftfeuchtigkeit von 75 Prozent kommen. Nun zählt die Schnelligkeit: Die Folie sollte umgehend entfernt und das Hygrometer kalibriert werden. Wer das nicht innerhalb von fünf bis zehn Sekunden schafft, der kann noch einmal von vorne anfangen. Diese Methode ist relativ aufwändig und erfordert ein gewisses Maß an Ruhe und Präzision. Für Zigarrenraucher eignet sie sich jedoch gut, da der Kalibrierwert möglichst nah an 70 Prozent liegt.

Salzmethode mit einem kleinen Glas

Wem es nicht möglich ist, die Temperatur absolut konstant zu halten, der kann auf eine andere Variante zurückgreifen. Hierfür wird ein Schnapsglas benötigt, in das ein Esslöffel Salz gefüllt wird. Über das Salz werden anschließend einige Tropfen Wasser geträufelt, so dass sich eine sämige Salzmasse bildet. Das Hygrometer wird anschließend inklusive Glas in einen verschließbaren Klarsichtbeutel gesteckt. Die Luft bleibt im Beutel und dieser wird im Folgenden verschlossen. Sofern Sie zwei Stunden gewartet haben, können Sie das Hygrometer auf einen Wert von 75 Prozent einstellen. Das ist relativ einfach, da der Schraubenzieher zum Verstellen des Hygrometers durch den Beutel gestoßen werden kann. So wird das Eintreten trockener Außenluft zum Hygrometer vermieden und das Gerät kann entsprechend justiert werden.

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Psychrometer-Kalibrierung

Bei der Psychrometer-Kalibrierung handelt es sich um eine sehr präzise Methode der Hygrometer-Kalibrierung. Der Aufwand der hierfür betrieben werden muss, hält sich noch in Grenzen. Hierfür benötigen Sie lediglich zwei Thermometer, einen Baumwollstrumpf und eine Tabelle. Während das erste Thermometer die Umgebungstemperatur misst, ist das zweite Messgerät für die sogenannte Feuchtkugeltemperatur verantwortlich. Hierfür wird die Messspitze des Thermometers mit einem Baumwolldocht überzogen und mit destilliertem Wasser befeuchtet. Zur Information: Destilliertes Wasser hat einen einen anderen Verdunstungsgrad als destilliertes Wasser. Durch die Kälte, die bei der Verdunstung entsteht, sinkt die Temperatur am feuchten Thermometer und zwar umso stärker, je trockener die Luft in der Umgebung ist. Fünf bis zehn Minuten später kann sich Temperatur am feuchten Thermometer bereits konstant halten, weshalb die Messwerte am feuchten und am trockenen Thermometer abgelesen werden können. Diese beiden Temperaturen ermöglichen dann die Bestimmung der relativen Luftfeuchte anhand der Tabelle. Bei 20°C müsste bei einer relativen Luftfeuchte von 70-75% also eine Temperaturdifferenz von etwa 3-3,5°C zwischen den Thermometern zu messen sein. Wichtig ist hierbei, darauf zu achten, dass das Hygrometer nicht im Luftstrom eines Ventilators oder eines Fensters positioniert ist. Dies könnte das Messergebnis verfälschen, da das Messprinzip ja auf Verdunstungskälte basiert, die Verdunstung aber stärker wird, wenn Luft an der nassen Socke vorbeizieht.

Wo liegen die Unterschiede zwischen und Vor- und Nachteile von digitalen und analogen Hygrometern?

Bevor ein Hygrometer kalibriert werden kann, muss es erstmal in den eigenen Besitz gelangen. Wer sich auf die Suche begibt, wird jedoch schnell feststellen, dass die Vielzahl der Modelle schnell überfordern kann. Deshalb ist umso wichtiger, zu wissen welches Modell Sie kaufen wollen. Es gilt zwischen zwei Modellarten zu unterscheiden. Die verfügbaren Hygrometer können sowohl auf digitaler als auch auf analoger Basis funktionieren. Doch wo liegen die Unterschiede sowie die Vorteile von analogen und digitalen Hygrometern? Die folgende Ausführung soll Aufschluss darüber geben. Zunächst sei gesagt, dass es nicht von Belang ist, ob die Messung der Luftfeuchtigkeit analog oder digital vorgenommen wird. Der Messwert wird lediglich unterschiedlich angezeigt. Beide Formen eignen sich hervorragend zur Messung des Feuchtigkeitsgrades in feuchten Räumen. Noch bevor der Schimmelbefall einsetzen kann, können Betroffene dem in Formen von Lüften oder Heizen vorbeugen. Häufig geben die Werte auch Hinweise über mögliche Baumängel, die dringend behoben werden müssen. Beide Hygrometerformen können zudem Aufschluss über den Feuchtigkeitsgrad in Gewächshäusern oder ähnlichen Einrichtungen geben. Sie können also gleichermaßen für ähnliche Zwecke genutzt werden. Tests haben ergeben, dass digitale Hygrometer zuverlässiger zu sein scheinen, was die genauen Messwerte anbelangt. Das ist jedoch auf einen Grund zurückzuführen, der hier bereits an anderer Stelle genannt wurde – nämlich an der Notwendigkeit des Kalibrierens. Genau Messungen können nämlich nur vorgenommen werden, sofern die Analog-Hygrometer richtig justiert sind. In der Regel fällt die entsprechende Kalibrierung alle sechs Monate an. Alle möglichen Einwirkungen von Außen können dazu führen, dass die kleinen Instrumente nicht mehr genau messen. Wer hingegen auf digitale Messgeräte setzt, der erspart sich die regelmäßige Nachjustierung. Diese digitalen Hygrometer Testsieger verfügen zudem über zahlreiche nützliche Zusatzinformationen, mit denen analoge Instrumente nicht aufwarten können. Abgesehen von der Luftfeuchtigkeit geben sie Aufschluss über weitere Thermodaten wie Auskünfte zur Temperatur, der Wetterentwicklung sowie Informationen zu Minimal- und Maximalwerten des Tages. Sie erfassen zudem Daten von Außensendern in Echtzeit. So ist es möglich, Feuchtigkeitsdaten des inneren und äußeren Bereichs zu analysieren. Im Gegensatz zu analogen Geräten ist die Darstellung der Werte zudem wesentlich übersichtlicher. Einziger Nachteil: Der Kostenpunkt. Im Hinblick auf den Preis sind analoge Geräte nämlich kaum zu schlagen. Natürlich gibt es auch bei digitalen Geräten manchmal Messabweichungen. Diese treten aber nur auf, wenn sich äußere Faktoren negativ auf das Hygrometer auswirken, zum Beispiel in Form von Staubablagerungen.

Wo liegt der Unterschied zwischen Funk-Hygrometern und anderen Hygrometern?

Wer draußen im Garten Messstationen installieren will, die Informationen zum Feuchtigkeitswert an die Hauptstation im Inneren des Hauses schicken, der benötigt ein Hygrometer mit Funk-Funktion. Im Hygrometer Vergleich zeigt sich, dass nur wenige Instrumente in der Lage sind, auch Werte anderer Stationen abzubilden. Hygrometer, die mit einer Funkfunktion ausgestattet sind, können so für die Überwachung des Raumklimas auch die Außenwerte heranziehen. Der Sender erfasst in der Regel Außentemperatur- und Luftfeuchtigkeit und gibt Aufschluss über ein optimales Raumklima und die Wechselwirkungen von Außen- und Innenklima.

Wo liegt der Unterschied zwischen Hygrometern für drinnen und draußen?

Wetterstationen und Hygrometer gewinnen zunehmend an Bedeutung. Nicht nur Fachexperten wie Gärtner oder Restaurateure bedienen sich der Hygrometertechnik, auch Privatpersonen greifen immer öfter auf Hygrometer zurück, um die Feuchtigkeit in ihren Wohnräumen zu messen. Doch wie finden Sie das passende Hygrometer für Ihren Haushalt. Bei den unzähligen Produkten auf dem Markt haben Interessenten die Qual der Wahl. Auch die Unterschiede zwischen digital und analog, Funk und Nicht-Funk, integriert in einem Thermometer oder in einer Wetterstation oder eben nicht und viele weitere Auswahlmöglichkeiten lassen Käufer mitunter ratlos dastehen. Es sollte jedoch auch differenziert werden, ob das Gerät drinnen oder draußen verwendet werden soll.
Die meisten Hygrometer können ohne Schwierigkeiten im Inneren wie im Äußeren eingesetzt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Instrument über eine Thermofunktion verfügt oder nicht. Es sollte lediglich sichergestellt werden, dass das Gerät keinen allzu gravierenden Witterungsbedingungen ausgesetzt ist: Sonne, Regen, Eis, Wind – all diese Faktoren können dazu führen, dass die Haarfasern beschädigt werden. Über sie wird jedoch der aktuelle Wert der Feuchtigkeit bestimmt. Im Umkehrschluss entspricht der Wert dann mitunter nicht mehr der Richtigkeit. Das Gerät lässt sich in diesem Fall meist auch nicht mehr hinreichend reparieren, weshalb der Kauf eines neuen Hygrometers dringend zu empfehlen sei. Deutlich wird: Hygrometer, die draußen eingesetzt werden, sollten entsprechend geschützt sein. Instrumente aus Edelstahl gelten hier als besonders robust. Des Weiteren können Temperaturschwankungen und Unterschiede bei der Luftfeuchtigkeit den Geräten enorm zusetzen. Die Luftfeuchtigkeit kann beispielsweise an heißen Sommertage sehr hoch sein, während sie im Winter auf ein Minimum fällt. Da kann es schon vorkommen, dass qualitativ nicht so hochwertige Geräte schlappmachen. Wie positioniert man das Hygrometer also so, dass es weniger Schwankungen ausgesetzt ist. Feuchtes Gras beeinflusst die Messwerte ebenso wie direkte Sonneneinstrahlung. Eine Hängevorrichtung eignet sich deshalb hervorragend, um draußen geeignete Messwerte zu erzielen. Ganz besonderen Komfort bieten Geräte, die über eine kabellose Verbindung zur Hauptstation verfügen. Diese wird häufig im Innern des Hauses positioniert und sammelt so alle Messwerte ein und bündelt sie an einer Stelle. Einziger Nachteil: Der Betrieb funktioniert leider nur mithilfe von Akkus und Batterien. Wer das Hygrometer lediglich in den eigenen vier Wänden nutzen möchte, der muss diese Faktoren allerdings nicht berücksichtigen.

Lohnt sich der Kauf eines Hygrometers mit Schimmelalarm?

Um ein gesundes Raumklima zu gewährleisten, darf die Luftfeuchtigkeit bestimmte Grenzwerte nicht über- oder unterschreiten. In der Wohnung sollte der Wert deshalb optimalerweise zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Im Schlaf- und Badezimmer darf der Wert schon einmal leicht variieren, ist hier eine höhere Luftfeuchtigkeit vollkommen normal. Ist der Wert zu niedrig – was häufig in Büroräumen vorkommt – kann es zu einer Austrocknung der Schleimhäute kommen, was wiederum auch wieder gesundheitliche Folgen mit sich bringt. Bei konstant hoher Luftfeuchtigkeit kann es zur Schimmelbildung kommen. Deshalb gibt es viele moderne Hygrometer, die mit einem akustischen oder mit einem visuellen Schimmelalarm ausgestattet sind. Das Raumklima kann einen erheblichen Anteil auf die Gesundheit haben. Schimmel steht im Verdacht zahlreichen Infektionen und Krankheiten auszulösen und senkt die Lebensqualität in dieser Hinsicht erheblich. Ein sogenanntes Thermo-Hygrometer überwacht kontinuierlich Feuchtigkeit und Temperatur. Wer das Klima im Haus und im Garten überprüfen will, für den stellt dieses Instrument eine nützliche Anschaffung dar. Werden die Grenzwerte kontinuierlich überschritten, ist das Schimmelrisiko sehr hoch. Niedrige Temperaturen, zu hohe Luftfeuchtigkeit und starke Fenster führen zu Kondenswasser, dessen dauerhafte Anwesenheit zu einer hohen Belastung werden können. Noch bevor gefährliche Schimmelarten gefährlich werden, sollte also vorgebeugt werden. Ein Hygrometer mit eingebautem Schimmelalarm warnt Bewohner frühzeitig und lässt Zeit für Gegenmaßnahmen – beispielsweise in Form von Heizen und Lüften.

Lohnt sich der Kauf eines Hygrometers mit Aufzeichnung?

Die Gründe für die Anschaffung eines Hygrometers sind hier bereits umfangreich aufgezählt worden. Es ist für unterschiedlichste Käufergruppen lohnenswert. Allerdings tun sich viele Interessenten schwer damit, das passende Modell zu finden. Wie bei allen anderen Gerätschaften, wird der Markt nahezu überflutet mit Modellen unterschiedlichster Art und Ausstattung. Einige Hygrometer verfügen beispielsweise auch über eine Aufzeichnungsfunktion. Doch lohnt sich diese überhaupt und wenn ja, für wen?
Hygrometer, die über eine Aufzeichnungsfunktion verfügen, haben einen integrierten Datenspeicher. So kann die Luftfeuchtigkeit über einen längeren Zeitraum dokumentiert und im Nachhinein im Hinblick auf ihren Verlauf auch analysiert werden. Dies erweist sich besonders dann als nützlich, wenn bestimmte Maßnahmen ergriffen werden, um eine Änderung des Luftfeuchtigkeitsgrades zu erzielen – beispielsweise bei aktiver Belüftung. Anwender können festlegen, in welchen Abständen die Daten aufgezeichnet werden sollen und so regelmäßig ihre Werte überprüfen. Die meisten Geräte achten sogar darauf, dass stets die aktuellen Daten angezeigt und ältere Aufzeichnungen überschrieben werden. Die Daten lassen sich mittel SD-Karte oder USB übertragen und anschließend detailliert auswerten. Doch für wen ist diese Form der Kontrolle also relevant? Hier sind vor allem Gärtnereien, Museen oder Restaurateure zu nennen. Die einen müssen konstante Temperaturen für das Gedeihen ihrer Pflanzen garantieren, während die anderen kostbare Schätze und Kunstwerke vor dem biologischen Verfall zu schützen suchen. Durch den Einsatz eines Hygrometers behalten sie so nicht nur die Kontrolle, sie können auch Energiekosten sparen. Hygrometer mit Aufzeichnung lohnen sich also vor allem für Fachexperten. Aufzeichnungshygrometer sind wegen ihrer Datenfunktion preislich höher angesiedelt. Normalen Anwendern, die die Feuchtigkeit im Hinblick auf Kleidung, Gerüche oder Schimmel überprüfen wollen, reicht ein normales Hygrometer vollkommen aus.

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Was sind die Alternativen zu einem Hygrometer?

Wer sich kein Hygrometer anschaffen möchte, der kann alternativ auch auf Lüftungsgeräte mit Wärmetauscher zurückgreifen, um der Schimmelbildung durch relative Luftfeuchtigkeit vorzubeugen. Wenn Sie lieber direkt handeln, als auf den Hygrometer Test zurückzugreifen, dann ist der Einbau einer Lüftungsanlage sicherlich ratsam. Sie sorgt für einen kontinuierlichen Luftaustausch. Ein Wärmetauscher ist das Kernstück des Gerätes, entzieht er doch der verbrauchten Luft die Wärmeenergie und führt wieder kühlere Frischluft zu. Die Wärme, die dadurch zurückgewonnen wird, beträgt beinahe 90 Prozent. Beim Lüften geht die Energie so nicht verloren. Tatsächlich gibt es mittlerweile auch kleinere Geräte, sogenannte dezentrale Lüftungsgeräte, die nachträglich zur Lüftung eines Raumes eingebaut werden können. Damit kann beispielsweise ein Erdwärmetauscher eingesetzt werden, der im Winter von außen angezogene kalte Luft vorwärmt oder im Sommer warme Luft von draußen abkühlt. Durch die Technik wird weitere Energie gespart und erhöht den Komfort des Hauses. Hygrometer Testsieger bleiben immer noch die Gewinner, wenn es um die Bestimmung der Luftfeuchtigkeit zur Vorbeugung setzt. Wer allerdings bereits von vornherein eingreifen will und mit all diesen Geräten einen kontinuierlichen Luftaustausch gewährleisten kann, der vermeidet mit großer Wahrscheinlichkeit die Bildung von Schimmel. Das Raumklima und damit auch die Lebensqualität bessern sich durch das Vorhandensein der frischen Luft. Sporen? Fehlanzeige.